Der Unicorn Booty Guide der heissesten US-amerikanischen Turner

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Bislang hast du wahrscheinlich nur dieses Foto des US-Turner-Teams , aufgenommen in Rio, gesehen. Wir haben aber noch einen weiteren Augenschmaus für dich vorbereitet.

Jeder von ihnen hat eine glatte 10 auf der Sexy-Skala verdient! Die USA haben eins ihrer stärksten Teams aller Zeiten, mit einer berechtigten Chance, dass sie auch die Team-Medaille bei der Olympiade 2016 gewinnen können. 2004 holten die Amerikaner Silber, 2008 Bronze aber 2012 wurden sie nur fünfter. Wir hoffen, dass die griechischen Götter die Amerikaner im August wieder zurück auf die Siegertreppe holt.

Aber wer sind diese Typen eigentlich? Trotz aller Aufruhr für die dieses Foto gesorgt hat, haben die meisten Menschen, die sich nicht groß mit Kunstturnen befassen, keine Ahnung wer diese Turner eigentlich so sind. Also wollen wir von Unicorn Booty euch eine kurze Vorstellungsrunde der amerikanischen Top-Turner geben. Dabei werden wir mit der tätowierten Schönheit links auf dem Bild anfangen, und wir arbeiten uns dann nach rechts vor.

Anmerkung: Wir wollten urspünglich auch die heißesten weiblichen Turnerinnen vorstellen, da aber die meisten Turnerinnen im Leichtgewicht und unter 18 sind, haben wir davon doch lieber Abstand genommen. Sorry, Ladies!

Paul Ruggeri

Der mit seinen 1,75m relativ große (zumindest für einen Turner) italo-amerikanische Ruggeri hatte die Qualifikation für Olympia 2012 knapp verpasst. Neu-konzentriert und –ermutigt ist er eine beständige Kraft, seit er die Nationalmedaillen am Boden, beim Sprung und am Reck gewonnen und 2014 und 2015 bei den Weltmeisterschaften mit im Team war. Im US-Team ist er der Turner mit den meisten Tätowierungen – auch wenn die meisten während des Wettbewerbs vollständig bedeckt sind. Schaut euch sein Instagram-Profil an, um sie alle zu sehen

 

Chancen bei Olympia 2016:

Solide, obwohl er am Seitpferd und den Ringen etwas schwach ist (zwei Disziplinen bei denen die US-Athleten schon immer ihre Probleme hatten).

 

Steve Legendre

Legendre stammt aus einer Turner-Familie (seine beiden Schwestern sind auch Turnerinnen) und ist seit 2009 ein starkes Mitglied im amerikanischen Team. Er kam bei vier aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften beim Bodenturnen ins Finale (2009-2013), und auch wenn er bisher nur eine Medaille gewonnen hat (Silber beim Sprung) so bringt sein süßes Lächeln unser Herz zum schmelzen.

Chancen bei Olympia 2016:

2012 war er Ersatzmann, also wird er nun alles geben um das Team zum Erfolg zu bringen. Und er ist gerade auf dem Höhepunkt in seinen besten Disziplinen (Boden und Sprung). Wegen eines Brustmuskelrisses war er 2014 zeitweise außer Gefecht, darum muss er sich jetzt selbst beweisen.

Brandon Wynn

Wynn schaut aus wie ein Bodybuilding-Model, mit Waschbrett-Bauch und breiten Schultern. Am besten ist er an den Ringen: Dort war er bei den letzten fünf US-Meisterschaften immer erster oder zweiter. Seine Bronze-Medaille aus 2013 war das zweite Edelmetall, dass ein Amerikaner bei Weltmeisterschaften in über 100 Jahren gewinnen konnte.

Chancen bei Olympia 2016:

Obwohl er Erfolge beim Mehrkampf und weiteren Disziplinen vorweisen kann, so wird er sicherlich vorrangig als Spezialist an den Ringen eingesetzt.

 

Donnell Whittenburg

Mit seinen gerade mal 21 Jahren, ist Whittenburg einer der Turner der nächsten Generation im US-Team. Bei der letzten Weltmeisterschaft konnte er starke Erfolge erzielen (Bronze beim Sprung, achter Platz im Mehrkampf). Am besten ist er beim Sprung, wo er in der Lage ist einen „Dragulescu“ zu machen (ein Handstandüberschlag vorwärts in zwei Vorwärts-Saltos mit halber Drehung). Sein verwegenes Lächeln und easy-going Auftreten machen ihn zu einem der Favoriten der Fan’s.

Chancen bei Olympia 2016:

Whittenburg hat seinen Höhepunkt genau zur richigen Zeit, er wurde Zweiter beim Mehrkampf bei den US-Nationalspielen. Er muss sich am Reck noch etwas verbessern, aber ansonsten ist er ein sicherer Gewinner.

 

Sam Mikulak

Mikulak ist der sympathische Junge von nebenan unter den US Turnern. Mit gerade mal 19 Jahren war er vor allem von sich selbst überrascht, als er 2012 für das olympische Team gewählt wurde. Er wurde in den olympischen Finale beim Sprung fünfter, nachdem er bei seinem zweiten Sprung einen doppelten Handstandüberschlag vorwärts darbot.

Danach gewann er die letzten drei nationalen US-Titel im Mehrkampf, was ihn zum besten Turner der vergangenen vier Jahre in Amerika macht. Weltmeisterschaftsmedaillen hat er zwar noch keine gewonnen, aber er wurde vierter am Reck und sechster im Mehrkampf bei der WM 2013. Er ist weit mehr als ein Champion, sein immerwährendes Lächeln, seine charismatische Persönlichkeit und sein etwas alberner Tanzstil machen ihn zum Star. Hände weg, Jungs – der gehört mir!

Chancen bei Olympia 2016:

So lange er sich nicht verletzt, bleibt Mikulak ein sicherer Tipp für Rio.

 

Danell Leyva

Genauso wie Mikulak ist auch Leyva ein alter Hase, der schon bei Olympia 2012 mit dabei war. Leyva war einer der Stars dieser Spiele und brachte eine Bronze-Medaille im Mehrkampf mit nach Hause (die einzige Medaille für das US-Team). Ein Teil von Leyva’s Erfolg ist wohl zum einen auch seinem Glücks-Handtuch zuzuschreiben, zum anderen auch seinem animierenden Vater – der oftmals das Publikum anstiftet um seinen Sohn durch rhythmisches Klatschen mit anzufeuern. Und da Leyva eine Kämpfernatur ist scheint das zu funktionieren: 2011 gewann er die Weltmeisterschaft am Barren, nur zwei Tage nachdem er sich das Kinn beim Mehrkampf am Reck angeschlagen hatte. Oh, und haben wir schon erwähnt, dass er bekannt dafür ist, dass er mal ein oder zwei Nackt-Selfies schiesst?

Chancen bei Olympia 2016:

Leyva scheint ein sicherer Tipp zu sein. Wobei er sicher eher am Barren und Reck ins Rennen geht denn als Mehrkämpfer.

 

Alex Naddour

Naddour hat eine Geheimwaffe die ihn für das US-Turnerteam unbezahlbar macht. Und nein – es sind nicht sein perfektes Lächeln, seine massiven Brustmuskeln oder sein Killer-Bizeps. Nein, seine Geheimwaffe ist das Seitpferd, eine Disziplin mit der die Amerikaner am kämpfen sind. In den letzten fünf Jahren gewann er viermal den Titel bei den Nationalspielen am Seitpferd. Aber sorry, meine Damen. Naddour ist vergeben: Er hat 2015 die Turnerin Hollie Vise geheiratet, und er hat einige hinreißende Turner-Hochzeitsfotos aufgenommen.

Chancen bei Olympia 2016:

Seine Stärke bei der schwächsten Disziplin der Amerikaner garantiert ihn einen festen Platz 2016. 2012 war er ein Ersatzmann.

 

Jake Dalton

Dalto ist ebenfalls ein alter Hase bei Olympia, er war mit Mikulak und Leyva in London im Team. Obwohl er ein starker Mehrkämpfer ist, ist Dalton am stärksten bei den Power-Disziplinen: Boden und Sprung. Bei beiden hat er Medaillen bei den Weltmeisterschaften gewonnen. Beim Bodenturnen wurde sogar eine schwierige Vorlage nach ihm benannt: Ein Salto rückwärts mit halber Drehung in einen doppelten Salto vorwärts. Er ist fröhlich und bezaubernd und er hat sogar eine Hashtag-Beziehung mit Mikulak: ihr Hasthag auf Twitter #jakevssam fordert jeden Turner dazu heraus, nach einer komplexen Vorlage sauber zu landen.

Chancen bei Olympia 2016:

Eine Verletzung versetzte ihn 2015 auf den Spielfeldrand, aber wir können sicher sein, dass er die USA in Rio vertreten wird.

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